09 Februar 2007

Was die Kassiererin nicht beachtet

Meine Herausforderung in meinem Unialltag ist eine scheinbar unlösbare. Ich stehe für einen Kaffee und Kuchen an einem kleinen Stand an, wo eine rührige, liebenswerte Frau den ganzen Tag Dienst leistet. Das Ziel besteht darin, das mir auf Ungarisch bedeutet wird, ob ich Milch wolle und wieviel ich zu zahlen habe. Jeden Tag wiederholt sich auf das Neue die gleiche Geschichte.
Ich raffe mich zusammen, und probiere so gut als möglich zu kaschieren, dass ich Ungarisch nicht wirklich beherrsche. Eine Lässigkeit der Aussprache und der Interaktion aufzubauen, ist mein Prinzip.
Nach einer erfolgreichen Anfangsphase in der Landessprache (Milch? grosser Becher? sonst was?), die mir schon fast blindlings gelingt, endet doch jedes Verkaufsgespräch in der Art von "two-hundred-sixty, please". Es ist zum doppelt Aergern. Der innerlich aufgebaute Stolz über die eigene Sprachbeherrschung wird mittels eines dumpfen Tiefschlags zum Verschwinden gebracht. Ironischerweise sind zudem die Zahlen vielleicht das Beste, was ich beherrsche.

Doch vielleicht ist einzusehen, dass das ebenso für die Kassiererin gilt und sie darum mit einer automatischen Tonspur auf Englisch den Preis nennt.

08 Februar 2007

Das ist nicht die Schweiz...

...sondern in Zakopane, Polen (Quelle: Laura)

06 Februar 2007

Was der Ferihegy Flughafen über die Schweiz weiss

Der Budapester Flughafen Ferihegy kündete Ende November die Aufnahme von direkten Flugverbindungen zwischen Budapest und Basel in einer Pressemitteilung an:
The lunch is timed for the peak ski season and many ski resorts of the Alps will be accessible from Budapest in just two-hours.

Lieber Feri,
wenn ich also von Budapest um 17:20 von dir aus abfliege und pünktlich um 19:10 in Basel lande, bin ich also gerade neben der Skipiste. Toll, und dir auch einen guten Appetit!