09 März 2007

...doch nicht verschwunden

Hoppla,
und schon sind wieder 4 Wochen rum. Shame on me, die Tage des häufigen Uploadens von Geschichten sind auch in die Vergangenheit gerückt.
Nun, ich kann nicht behaupten, dass nichts passiert wäre, doch alles ist in Bewegung, so dass eine Bestandesaufnahme einfach zufällig ausfallen muss.
Morgen kitzele ich alle meine Englisch-Kenntnisse heraus, denn es gilt das Certificate of Advanced English abzuholen. Gerade habe ich einen Ausstellungsführerkurs im Zeitgenössischen Museum angefangen. Zwischendurch öffnen sich immer wieder Optionen, eine andere Wohnung zu beleben. Was konstant bleibt: Die Treffs in den Lieblingsbeizen und -clubs: Siraly, Sark, Elato und Cha Cha Cha. Sogar zum Baden bin ich in letzter Zeit nicht mehr gekommen!
Och ja, dann war ich auch bei Marci in Wien. Was mir geblieben ist: Lasse von billigen Rotwein in Österreich und die harteste Kneipe namens Fluc steht am Prater.
Apropos, bei einem Museumsbesuch fügte ein Wärter an, dass jetzt ein ganz moderner Bahnhof in Wien entsteht: "Wissen's, nächstes Joor ist bei uns die ÖÖropameisterschoft." Ich hab' dann sehr laut husten müssen!



09 Februar 2007

Was die Kassiererin nicht beachtet

Meine Herausforderung in meinem Unialltag ist eine scheinbar unlösbare. Ich stehe für einen Kaffee und Kuchen an einem kleinen Stand an, wo eine rührige, liebenswerte Frau den ganzen Tag Dienst leistet. Das Ziel besteht darin, das mir auf Ungarisch bedeutet wird, ob ich Milch wolle und wieviel ich zu zahlen habe. Jeden Tag wiederholt sich auf das Neue die gleiche Geschichte.
Ich raffe mich zusammen, und probiere so gut als möglich zu kaschieren, dass ich Ungarisch nicht wirklich beherrsche. Eine Lässigkeit der Aussprache und der Interaktion aufzubauen, ist mein Prinzip.
Nach einer erfolgreichen Anfangsphase in der Landessprache (Milch? grosser Becher? sonst was?), die mir schon fast blindlings gelingt, endet doch jedes Verkaufsgespräch in der Art von "two-hundred-sixty, please". Es ist zum doppelt Aergern. Der innerlich aufgebaute Stolz über die eigene Sprachbeherrschung wird mittels eines dumpfen Tiefschlags zum Verschwinden gebracht. Ironischerweise sind zudem die Zahlen vielleicht das Beste, was ich beherrsche.

Doch vielleicht ist einzusehen, dass das ebenso für die Kassiererin gilt und sie darum mit einer automatischen Tonspur auf Englisch den Preis nennt.

08 Februar 2007

Das ist nicht die Schweiz...

...sondern in Zakopane, Polen (Quelle: Laura)

06 Februar 2007

Was der Ferihegy Flughafen über die Schweiz weiss

Der Budapester Flughafen Ferihegy kündete Ende November die Aufnahme von direkten Flugverbindungen zwischen Budapest und Basel in einer Pressemitteilung an:
The lunch is timed for the peak ski season and many ski resorts of the Alps will be accessible from Budapest in just two-hours.

Lieber Feri,
wenn ich also von Budapest um 17:20 von dir aus abfliege und pünktlich um 19:10 in Basel lande, bin ich also gerade neben der Skipiste. Toll, und dir auch einen guten Appetit!

05 Februar 2007