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14 Juni 2007

Kulinarische Tipps

Ich bin fremdgegangen... mein Beitrag auf Wurst und Durst zu günstigen Verpflegungsorten in der Innenstadt

03 Juni 2007

Die Allzweckwiese

Ich war heute wieder auf der grossen Stadtparkwiese, das erste Mal seit dem Polizeifestival. Wieder dröhnten die Lautsprecher, was mich doch geradezu wieder anzog. Als erstes erkennbar waren improvisierte Volleyballfelder, die jedoch nur sporadisch benutzt werden. Es handelte sich also nicht um eines dieser grossen Openair-Volleyballturniere, die in der Schweiz und Frankreich so populär sind. Dann kamen die ersten Zelteinheiten, die irgendwas anboten. Da die anbietenden Leute in den Zelten eher gelangweiligt und abwartend aussahen, wurde mir klar, dass keine Waren verkauft, sondern Informationen auf Wunsch ausgegeben wurden. A la billiger Heinrich fanden sich hier Vertreter von Massagen, Lichttherapiegräten, Facial creams, Schlammpackungen usw. Aha, eine Gesundheitsmesse im Festbeizoutfit. Denn vorne war wieder eine Riesenbühne aufgebaut mit einem erkennbaren Motto darübergespannt: "Egezsegvaros" - die Gesundheitsstadt. Hinter mir wurde im Schatten der Festbänke eine Grossleinwand mit unzusammenhängenden Inhalt bespielt. Doch typisch Ungarn, bald deklarierte dort ein wohl anständiger und bewusster Ehrmann vor einer Naturkulisse die Vorzüge des Gesundseins - wohl.
Ich hatte dann doch langsam das Interesse verloren, so dass ich nicht mehr dazu kam, die Veranstaltung auf die innere Kohärenz zu überprüfen, ob zwischen Gesundheitsbällen und lustigen Motormobilen auch Bier bewirtschaftet wurde.

22 April 2007

Kate kocht indisch

Vorbereitungen und Probierungen von indischen Gerichten mit Kate (CEU, Topf-Koordinatorin) und Laura (CEU, Bilder)





04 November 2006

in den Bakony Hügeln im Schnee

Gestern war ich von Vilmos, dem Chef des Umwelt-NGOs hier in Vac, eingeladen worden, das Vereinshaus einer Tochterorganisation der Stiftung besuchen zu kommen. Heute gab es ein grosses Zusammentreffen von ehemaligen Campleitern in diesem Gebäude in den Bakony Hügeln. Nach der Diaschau vor Ort zu schliessen, fanden jeweils sommers seit 20 Jahren sowas wie alternative Pfadilager statt (z.B. Bauen eines keltischen Bodenofens).

Auch rund um das Haus gibt es viel Selbstproduziertes, was mich stark an den Besuch der Kollektive Longomai, bei uns in der WG erinnerte. Neben Kräutergarten, Obstbäumen, Ziegen und Schafen existiert auch ein traditioneller Ofen:










Ich erlebte bereits meinen ersten Wintertag. Der Wald war schon verzuckert.





Und das 200-Seelen-Dorf verwandelte sich innert Kürze:



Nun, was die Kommunikation mit den 30 Leuten anging: Es ist wohl Zeit, Ungarisch zu lernen. Sich selber jeweils einen Übersetzer zu organisieren, kann es wohl nicht sein.
Im englischsprachigen Budapester Ausgehmagazin antwortete ein hier ansässiger Amerikaner, ob er Ungarisch spreche: "Enough to get by, not enough to get to know women who don't speak English."
Ehrlicherweise ist anzufügen, dass es für ersteres keines Ungarischen bedarf.