An meinem ersten Tag an der Central European University (CEU) habe ich das starke Gefühl bekommen, dass das ein richtiger Entscheid war. Es läuft viel hier: Internationale Forschungsprojekte werden durch das Zentrum, bei dem ich arbeite, begleitet. Es gibt auch einen kleinen Lehrteil dieses Zentrums (es heisst CMCS), das Veranstaltungen innerhalb der Masterprogramme für Public Policy und für Politikwissenschaft betreut. Und sonst in der ganzen Uni herrscht eine grosse Auswahl von Vorträgen und Diskussionen zu aktuellen Themen. Zudem ist die Arbeitsatmosphäre schön international, so dass ich mich nicht mehr so als externer Experte fühlen muss wie bei Göncöl. Ich werde dann auch immer als "our new intern" vorgestellt. Lovely!
04 Dezember 2006
Grosser Wechsel (Wochengulasch Nr. 4)
An meinem ersten Tag an der Central European University (CEU) habe ich das starke Gefühl bekommen, dass das ein richtiger Entscheid war. Es läuft viel hier: Internationale Forschungsprojekte werden durch das Zentrum, bei dem ich arbeite, begleitet. Es gibt auch einen kleinen Lehrteil dieses Zentrums (es heisst CMCS), das Veranstaltungen innerhalb der Masterprogramme für Public Policy und für Politikwissenschaft betreut. Und sonst in der ganzen Uni herrscht eine grosse Auswahl von Vorträgen und Diskussionen zu aktuellen Themen. Zudem ist die Arbeitsatmosphäre schön international, so dass ich mich nicht mehr so als externer Experte fühlen muss wie bei Göncöl. Ich werde dann auch immer als "our new intern" vorgestellt. Lovely!
28 November 2006
Kleinigkeiten (Wochengulasch Nr. 3)

Es war der erste Eindruck, und es wird der auch der letzte sein: Die Verlorenheit auf dem örtlichen Bahnhof. Die Weite. Kleines gelbes Gebäude, dass mich irgendwie an die Prärie erinnert.
Haben die Ungaren etwa eine Special Relationship zu Iran? Jedenfalls konnte ich Datteln daher erstehen. Leider waren die nordkoreanischen Kürbisse bereits ausverkauft.
Von meinem Bekannten Balasz wurde ich netterweise zu einer Mineralien- und Bonsaisammlerbörse mitgenommen. Das Ganze fand in einem Gemeinschaftszentrum statt. Die Bonsais waren die Bewunderten, während im Hintergrund die Geschäfte mit den Mineralien gemacht wurden. Balasz kaufte dann auch für das Heidengeld von 500 Franken einen 50 Kilogramm Klumpen aus ...nit (bitte Phantasie oder Lateinkenntnisse benutzen)

Scheinbar windet es bei den Bonsai-Gärtnern (oder vielleicht eher Züchtern?) die ganze Zeit. Wieder so ein verbogenes Exemplar.
Nein, natürlich konnte man sehr gut die angesetzten Metallstränge an den vorderen Ästchen sehen, welche die Zweige in eine Richtung wachsen lassen.
16 November 2006
eine Betrachtung (Wochengulasch Nr. 2)
06 November 2006
Wochengulasch Nr. 1
Ich muss also dieses NGO retten, oder besser der Welt erklären, wer sie sind. Zudem sollen die Kontakte in der Zwillingsstadt Donaueschingen besser "bearbeitet" werden.
Die Stadt Vác ist hübsch verschlafen, als Highlight wurde mir heute im Tourinform (ehemalige staatliche Auskunftsstelle) die 216 Mummien der Stadt angepriesen. (Wer schon mal im ungarischen Pécs war, hat dort Ähnliches vorgefunden).
Tourist-like ist auch mein Essverhalten hier. Zu günstigen Preisen gibt es wirklich sehr feine Sachen auswärts, z.B. Spätzli und Zwiebeln mit Schafskäse überbacken. Und damit das alles wieder wegkommt, habe ich mir heute im Hallenbad grad die 10er-Karte gelöst, nicht ohne mindestens drei Leute damit absorbiert zu haben.
In der Stadt der Kellerbars beginnt nun meine 2. Woche.

